Elke Zückert arbeitet mit inszenierter Fotografie.

Im Zentrum ihrer Arbeiten stehen Figuren, Fragmente und Spuren menschlicher Präsenz.

In reduzierten, oft rauen Umgebungen entstehen stille Bildräume, in denen Objekte zu Trägern von Bedeutung werden. Kleidung, Körperfragmente oder einzelne Gegenstände erscheinen wie zurückgelassene Zeichen – zwischen Inszenierung und Realität.

Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Kontrolle und Zufall. Klare Komposition trifft auf Brüche, Oberflächen auf Verletzlichkeit.

Die Fotografien erzählen keine eindeutigen Geschichten. Sie öffnen Räume für eigene Assoziationen – zwischen Identität, Körper und Abwesenheit.